Einige Ratschläge in Videos

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Die Auswahl eines an die eigene Lebensweise angepassten Gerätes

Gut auswählen, um es warm, aber nicht zu warm zu haben!

Eine sofortige und intensive oder eine verzögerte und sanftere Wärme? Dies ist eine der Fragen, die man sich im Moment des Kaufs seines Heizgerätes stellen sollte. Je nach Art der Nutzung der zu heizenden Räume (Büros, Wohnzimmer, Halle usw.) werden Sie zwischen einem Gerät mit einer Speichermasse wie einem Massenofen, der langsam eine sanfte Wärme verbreitet, oder einem Gerät wählen, das die Hitze nicht Speichert sondern schnell heizt, z. B. nur morgens und abends.

Auswahl eines Gerätes mit angemessener Leistung

Die richtige Leistung, ohne Druck…

Ein Gerät muss so weit wie möglich mit seiner Nennleistung funktionieren können. Dafür muss es von Ihrem Installateur richtig dimensioniert werden. Falls Ihr Gerät zu stark ist, werden Sie es tendenziell unter Reduktion der Luftzufuhr betreiben, was zu einer schlechten Verbrennung, zu Verschmutzung und einer höheren Schadstoffemissionen führt.

Lieber einen Neuen als einen Alten

Eine Frage der Wirtschaftlichkeit und ökologischen Verantwortung

Selbst wenn manchmal die Versuchung besteht, einen billigen gebrauchten Heizofen auszuwählen, sollte man lieber in ein modernes und leistungsfähiges Gerät investieren. Denn die alten Heizöfen haben im Allgemeinen eine niedrige Ausbeute (weniger als 50%), vor allem aufgrund der fehlenden sekundären Luftzufuhr.
 
Die Folge: Sie verbrauchen mehr Brennstoff und erzeugen mehr Schadstoffemissionen. Umgekehrt weisen moderne Heizöfen und Holzscheiteinsätze Ausbeutewerte von 75 bis 90% oder sogar mehr aus. Außerdem müssen diese neuen Geräte strengere Emissionsnormen einhalten.

Bei der Installation braucht man eine für die Verbrennung geeignete Luftzufuhr

Gute Luft, bitte!

Sauerstoff ist die wichtigste Nahrung für das Feuer, natürlich neben dem Holz. Ein dichtes Gerät mit einer Luftzufuhr von außen ist die erste Wahl. Eine andere Lösung besteht darin, ein Belüftungsgitter so tief wie möglich in direkter Nähe zur Feuerstelle zu platzieren, um zu vermeiden, dass die kalte Luft von außen das geheizte Zimmer abkühlt.

Überprüfen Sie, ob der Schornsteinschacht richtig funktioniert

Ein guter Abzug, um Ärger zu vermeiden

Der Schornsteinschacht ist genauso wichtig wie die Feuerstelle. Um einen guten Zug und optimalen Abzug der Gase zu garantieren, muss er von einem Spezialisten installiert und richtig gereinigt werden. Der Installateur wird jegliche Winkel im Schacht vermeiden und eine gute Isolation sicherstellen, um ein jegliches Risiko der Verschmutzung infolge einer Kondensation von Rauch zu minimieren.

Setzen Sie die Empfehlungen des Herstellers um

Vorbeugen ist besser…

Das scheint selbstverständlich zu sein, aber man muss absolut die Empfehlungen der Hersteller lesen und anwenden. Die technische Weiterentwicklung der Geräte zur Verbesserung ihrer Leistung führt zu einer Diversifikation der Funktionsarten. Ihre Anwendung unterscheidet sich also oft von einem Modell zum andern. Berücksichtigen Sie dies für eine bessere Ausbeute.

Verwenden Sie nur die vom Hersteller vorgesehenen Brennstoffe

Der geeignete Brennstoff im richtigen Gerät

Ebenso wie ein Auto, das mit Benzin fährt, mit Diesel nicht weit kommen wird, wird eine Holzheizung nicht richtig funktionieren, wenn Sie andere als die vom Hersteller empfohlenen Brennstoffe verwenden. So können Sie Risiken von Schäden an der Heizung vermeiden. Außerdem erzeugen Sie weniger Verschmutzung!

Kaufen Sie lokales, zertifiziertes Holz

Eine Garantie für die Umwelt

Holz ist ein erneuerbarer und CO2-neutraler Rohstoff, wenn er aus einem nachhaltig bewirtschafteten Wald stammt. Die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern bedeutet insbesondere, dass das, was abgeschnitten wird, wieder neu angepflanzt wird: Der Erneuerungszyklus des Waldes wird also aufrechterhalten.

Um dem Verbraucher zu garantieren, dass das Holz, das er kauft, diese Bedingung erfüllt, wurden international anerkannte Zertifizierungslabel entwickelt: Die Labels FSC und PEFC. Die Nutzung von Brennholz, das lokal erzeugt wurde, ermöglicht auch eine Reduktion der mit seinem Transport verbundenen CO2-Emissionen. Außerdem bedeutet es auch, dass es von lokalen Unternehmen verarbeitet wurde, die strengen Umweltregeln unterliegen. 2015 wurde übrigens die belgische Marke “Lokales Holz” eingeführt. Diese Initiative der wallonischen Holzbranche, die von der wallonischen Holzwirtschaft gefördert wurde, soll die Ressourcen und das Know-how von Wallonien hervorheben. Sie soll auch den immer häufigeren Anfragen der Verbraucher entsprechen, die einen lokalen und verantwortliche Verbrauch bevorzugen.

Verwenden Sie Holz im Naturzustand

Natürliches Holz = schöne Flammen

Das gute Holz, das gut brennt und dabei wenig Verschmutzung erzeugt, ist das unbehandelte Holz. Es verbieten sich also: Holzabfälle von Baustellen, alte Möbel, angestrichene, lackierte oder imprägnierte Holzstücke, Plastik und sonstige Haushaltsabfälle usw. Ansonsten ist eine hohe Verschmutzung garantiert, insbesondere durch die Dioxine! Das beste Holz ist das natürliche Holz, das auf die für Ihre Feuerstelle notwendige Dimension geschnitten und lange genug an einem überdachten und belüfteten Ort getrocknet wurde.

Verwenden Sie ausschließlich trockenes Holz

Das Trockene ist viel besser!

Feuchtigkeit ist der Feind des Feuers! Verwenden Sie immer trockenes Holz, das höchstens 20% Feuchtigkeit enthält. Dann gewinnen Sie beim Verbrauch und erzeugen weniger Verschmutzung. Die empfohlene Trocknungsdauer beträgt mindestens zwei Jahre, wenn das Holz geschnitten, gespalten und an einem gut belüfteten überdachten Ort aufbewahrt wird.

Verwenden Sie richtig kalibriertes Holz

Die Größe zählt!

Ja, die Größe zählt, vor allem in den Kaminen. Falls Ihr Heizgerät für 60cm lange Scheite vorgesehen ist, kann man dort keine mit einer Länge von 90cm einführen. Informieren Sie sich vorab bei Ihrem Holzhändler, um immer Scheite zu verwenden, die auf die vom Hersteller empfohlenen Maße gebracht wurden. Die Standardmaße variieren zwischen 25 und 50 cm, mit einer Zwischenlänge von 33cm. Ihr idealer Durchmesser muss zwischen 10 und 15cm liegen.

Bevorzugen Sie natürliche Anzünder

Vergessen Sie das Papier, um Ihr Feuer anzuzünden!

Eine verbreitete Idee muss verworfen werden: Die Idee, Papier zu benutzen, um das eigene Feuer anzuzünden, vor allem, wenn es sich um bedrucktes oder überzogenes Papier handelt (Zeitschrift, Magazin usw.), die beim Brennen toxische Bestandteile emittieren. Ein natürlicher Anzünder, den Sie selbst auf der Basis von natürlichen Zutaten (Holz, Wachs usw.) zusammenstellen oder auf dem Markt finden können, wird genauso wirkungsvoll sein…

Wenden Sie die Methode der umgekehrten Zündung an

Umgekehrte Zündung? Was ist das?

Zünden Sie Ihr Feuer von oben an! Ja, das ist neu, aber vor allem sehr viel effizienter und verursacht weniger Verschmutzung. Ebenso wie eine Kerze von oben nach unten abbrennt, platzieren Sie Ihre Scheite unten und die Stöckchen/Späne und die Anzünder obendrauf. So reduzieren Sie die Emission von Schadstoffpartikeln schon ab dem Anzünden um das bis zu Sechsfache!

Liefern Sie der Feuerstelle wenig, aber regelmäßige Zufuhr

Ein Holzscheit, ein wenig, regelmäßig

Eine glückliche Feuerstelle ist zu 2/3 ihrer Kapazität aufgefüllt. So wird sie optimal brennen. Man muss vermeiden, die Feuerstelle zu hastig wieder aufzufüllen. Wenn die Zeit noch nicht reif ist, führt die neue Ladung zu einer Erhöhung der Emissionen. Warten Sie, bis nur noch ein Glutbett übrig ist, bevor Sie dem Feuer Nachschub geben, und dann nicht exzessiv.

Laden Sie schnell nach

Schließen Sie die Tür!

Trödeln Sie nicht, wenn Sie Holz in die Feuerstelle nachlegen. Organisieren Sie sich: Bereiten Sie im Voraus das Holz vor, dass Sie einlegen wollen, halten Sie es griffbereit, und legen Sie schnell nach, ohne zu hasten. Bei jedem Nachladen gewinnen Sie dann beim Verbrauch und können Emissionen reduzieren.

Vermeiden Sie jeden Kontakt zwischen dem Holz und den Wänden der Feuerstelle

Berühren Sie die Wände nicht!

Die Holzscheite müssen mitten in die Feuerstelle gelegt werden und dürfen vor allem keinen Kontakt mit den Wänden oder dem Glas haben. Ansonsten bilden sich dort schnell Ablagerungen oder schwarze Spuren.

Die Verwendung offenen Feuers verbietet sich

Nur selten und nur der Annehmlichkeit halber!

Es mag erstaunlich sein, aber ein offenes Feuer, das die ganze Luft des zu beheizenden Zimmers ansaugt, kann das Haus abkühlen! Ein solches Feuer ist wie ein Staubsauger: Die heiße Luft wird tatsächlich durch den Schornstein abgeführt und durch die kalte Luft ersetzt, die in großen Mengen von außen hereinströmt. Ein solches Feuer ist auch gefährlicher durch die Risiken herausgeschleuderter Asche oder noch brennender Holzstücke, die einen Brand entfachen können.

Verwenden Sie ein Gerät mit seiner Nennleistung

Geben Sie Gas!

Wenn man die Leistung der Feuerstelle reduziert, indem man die Luftzufuhr zu stark drosselt, kann dies schwerwiegende Folgen haben, z. B. eine Erhöhung der Verschmutzung und die Verschmutzung des Schachts mit Ruß. Daher sollte idealerweise die Verbrennung immer mit der vom Hersteller empfohlenen Leistungen (der Nennleistung) erfolgen. Daher ist es so wichtig, sein Gerät richtig zu dimensionieren, wie in Empfehlung Nr. 2 erklärt. In gewissem Ausmaß können Sie, um einen zu starken Anstieg der Leistung zu vermeiden, die Menge des Holzes in Ihrer Feuerstelle reduzieren.

Verbieten Sie eine permanente Nutzung der Feuerstelle

Kein kontinuierliches Feuer!

Lassen Sie Ihr Feuer nicht kontinuierlich auf niedrigem Stand während der Nacht oder bei einer längeren Abwesenheit brennen. Wenn Sie einen großen Scheit oder einen “Nachtscheit” auf die heiße Glut legen und die Luftzufuhr stark reduzieren, hat dies sehr schädliche Folgen: Das Holz wird langsam verbraucht, qualmt viel mehr, und die Emission von Schadstoffen kann dann bis auf das Siebenfache ansteigen. Man beobachtet dann auch im Schacht viel mehr Ablagerungen, was zu einem erhöhten Risiko von Schornsteinbränden führt.

Regeln Sie die Luftzufuhr

Nur Luft, aber sehr wichtig…

Der mit der Luft zugeführte Sauerstoff ist für eine gute Verbrennung unentbehrlich, das ist offensichtlich. Er muss aber dort vorhanden sein, wo er gebraucht wird, wenn er gebraucht wird und in der richtigen Menge. Ansonsten sind die Verbrennung und die Ausbeute mittelmäßig, und die Emissionen hoch. Haben Sie ein altes Gerät? Wenn ja, ist es wahrscheinlich mit nur einer einzigen Luftzufuhr ausgestattet. Man sollte darüber nachdenken, es auszutauschen, da es nicht sehr leistungsfähig ist. Die modernen Geräte sind mit Luftzufuhröffnungen ausgestattet, die in der Verbrennungskammer verteilt sind, was die Qualität der Verbrennung verbessert. Die Methode der Regelung der Luftzufuhr wird jedoch je nach Modell variieren, vergessen Sie also nicht die Empfehlung Nr. 5!

Schließen Sie die Luftzufuhr, wenn das Feuer aus ist

Drehen Sie die Luft ab!

Wenn das Feuer aus, die Glut aufgebraucht und nur noch Asche übrig ist, schließen Sie komplett die Luftzufuhr, um zu vermeiden, die in Ihrem Haus akkumulierte Hitze über den Schornstein zu verlieren. Davor empfiehlt sich: Warten Sie einige Minuten, wenn das Feuer aus ist, bis das Kohlenmonoxid vollständig abgezogen ist.

Reinigen Sie regelmäßig die Feuerstelle und den Kamin

Regelmäßige Wartung = Verlängerte Lebensdauer!

Reinigen Sie die Feuerstelle so häufig wie nötig, mindestens einmal pro Jahr, so bleibt ihre Leistung erhalten. Außerdem verhindert eine regelmäßige Reinigung durch einen qualifizierten Profi eine Verschmutzung des Schornsteinschachts und mindert das Risiko eines Schornsteinbrandes.